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Marian Stiehler

Student

Informatik
Philosophie Psychologie Kunstwissenschaft

Der Tod des PC

Der Tod des PC

Der PC liegt im Sterben. Und das ist gut so.

Vor sieben Jahren, auf der D8 Conference 2010, prophezeite Steve Jobs den Tod des PC, den Tod des Macs, den Tod des Laptops als Massengerät. Und er hatte Recht. Wir sehen diese Entwicklung derzeit. Jeder von uns spürt sie: Wie viel Freizeit verbringen Sie täglich am PC und wie viel mit Smartphone oder Tablet? Welches Gerät bedienen unsere Kinder als erstes und verwenden es häufiger? Interessant übrigens, dass diese Revolution in der Freizeit begann und langsam auf die Arbeitswelt übergreift, nicht umgekehrt.

Als die Vereinigten Staaten, so Steve Jobs' Analogie, noch eine Agrargesellschaft waren, waren alle Autos LKWs. Als die Gesellschaft sich veränderte, hin zu einer urbanisierten Dienstleistungsgesellschaft, kamen die PKWs auf – die heute den Löwenanteil der Automobile stellen. LKWs gibt es immer noch und wird es immer geben – Tesla hat gerade seine elektrische Variante angekündigt, es gibt Versuche mit selbstfahrenden LKWs – aber sie sind in der Minderzahl.

Die gleiche Transformation ist in der Technologie-Welt im Gange, hin zu Smartphones, Tablets (den sogenannten Post-PC-Geräten) und Augmented Reality. Der PC wird noch gebraucht werden, um die Infrastruktur der Post-PC-Geräte zu erschaffen und zu erhalten, ganz wie der LKW im Straßenbau – aber alles andere wird sich verlagern. Das gilt auch für Anwendungen in der Content Creation, in der Forschung und der Entwicklung.

Die Industrie muss darauf reagieren. Und die Universitäten übrigens auch. Es wird Zeit, dass App-Entwicklung für Post-PC-Geräte auf die Lehrpläne kommt.

Das Bild steht unter einer CC0-Lizenz, ich gebe die Quelle freiwillig an: https://www.pexels.com/photo/vehicle-vintage-old-truck-2832/

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Gutes Design und Heidegger

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