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Marian Stiehler

Student

Informatik
Philosophie Psychologie Kunstwissenschaft

Ping-Analyse mit Mathematica

Ping-Analyse mit Mathematica

Ich möchte gerne wissen, wie schnell meine Webseite auf Pings reagiert. Dazu verwende ich – einmal wieder – Wolfram Mathematica. Mathematica hat gegenüber der Kommandozeile eine Reihe von Vorteilen.

Um die Ping-Geschwindigkeit eines Hosts zu messen, genügt der folgende Befehl:

PingTime["www.marianstiehler.de"]

Das Ergebnis gibt Mathematica in ms an:

103.28 ms

So weit, so gut. Aber wäre es nicht repräsentativer, mehrere Abfragen hintereinander zu machen, sagen wir: 100, und den Mittelwert daraus zu nehmen? Das gelingt mit der folgenden Zeile:

Mean[PingTime["www.marianstiehler.de", 100]]

Das Ergebnis? 135,406 ms.

Wie sieht es denn im Vergleich bei Google und meiner Uni aus?

Mean[PingTime["www.google.de", 100]] Mean[PingTime["www.uni-frankfurt.de", 100]]

18,1651 ms und 48,0357 ms.

Man sieht, die Ping-Zeit meiner Webseite ist relativ schlecht – was kein Wunder ist, wird sie doch in New York gehostet.

Aber wie konsistent sind die Ping-Zeiten? Gibt es einzelne Ausrutscher? Man könnte nun eine statistische Analyse beginnen – aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der folgende Code führt erneut 100 Ping-Abfragen zu den genannten drei Webseiten aus und stellt sie grafisch dar:

ListPlot[{ Labeled[PingTime["www.marianstiehler.de", 100], "marianstiehler.de"], Labeled[PingTime["www.google.de", 100], "google.de"], Labeled[PingTime["www.uni-frankfurt.de", 100], "uni-frankfurt.de"] }]

Das Ergebnis kann sich – für nur vier Zeilen Code, inklusive der 300 Abfragen! – sehen lassen. Die Uni Frankfurt ist grün, Google ist gelb.

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Brücken in Deutschland

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Herzfrequenzanalyse mit Mathematica

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